Reisebericht Pa La U - und Kaeng Krachan National-Park

Stand August 2008

Eine meiner Reisen führte mich nach Süd Thailand in den Kaeng Krachan National Park, genauer gesagt nach Pa Lao U, 14 km von der Grenze zu Myanmar entfernt, und in den Kui Buri National Park, ca.70 km von Prachup Khiri Khan entfernt.

Mit dem Bus reiste ich von Chiang Mai nach Hua Hin in Süd Thailand, an einen der schönsten Strände am Golf von Thailand, hier residiert auch der König.

In Hua Hin suchte ich zur näheren Information das unmittelbar an der Haltestelle liegende zuständige Touristenbüro auf.  Eine Mitarbeiterin des Büros teilte mir mit, dass es in der Ortschaft Baan Pa Lao U ein Ressort für die Übernachtung, sowie einige Restaurants für die Verpflegung gäbe. Eine Telefonnummer besäße sie leider nicht. Ein Bus würde lediglich in den Vormittagsstunden dorthin fahren, und eine etwaige Rückreise wäre auch nur am Morgen des nächsten Tages möglich. Als Alternative könnte ich mit einem Mietmotorrad die 75 km entfernte Reise auf mich nehmen. Dann aber solle ich unverzüglich starten,  weil die Straße mitten durch den Nationalpark führt und ab der Dämmerung von den dort lebenden Elefanten genutzt würde. Im Klartext, wenn ich dorthin aufbrechen sollte und das Ressort geschlossen hätte, könnte ich nicht so ohne weiteres zurück. Ich entschloss mich dazu, mir in einem der hier zahlreich vertretenen Motorradvermietungen eine mir vertraute Honda 125 ccm mit der Zusatzbezeichnung Dream zu leihen und machte mich unverzüglich auf den Weg. Der Mietpreis liegt in Thailand bei durchschnittlich 150 bis 200 Bhat, ca. 3-4 € pro Tag incl. Versicherung.

Vorbei an Reis- und Ananasfeldern erreichte ich nach ca. 35 km  Berge und Wälder. Nach 40 km sah ich die ersten Elefantendunghaufen am Straßenrand liegen, man hatte mir also doch keinen Bären aufgebunden, die Elefanten nutzten die Straße der hier ansässigen Bevölkerung.  Etwas später auftauchende Warnschilder bestätigten dies. Vermehrt auf der Straße liegende tot gefahrene Schlangen und Skorpione ließen auf eine reichhaltige Tierwelt schließen. Ehrlich gesagt habe ich noch nie zuvor eine Straße gesehen, auf der jeden Tag so viele Schlangen und schwarze handteller- große Skorpione tot gefahren wurden.

Noch vor der Dämmerung erreichte ich den Ortsrand, wo gerade Markttag war. Links davon befand sich das Ressort, es war offen und hatte noch einige Plätze frei. Ich mietete eine kleines Häuschen, 4x4 m mit Bad, WC und kleiner Terrasse für ca. 500 Bhat, 10 Euro pro Tag.

Einer der Mitarbeiter erzählte, dass die Elefanten des öfteren nachts vorbei schauen würden, was ich mit einem inneren Schmunzeln und einem sanften Ohooh bejahte. Nachdem ich meine Unterkunft in Augenschein genommen hatte, begab ich mich zum nahe gelegenen Markt, direkt daran grenzte ein Büro der Nationalparkverwaltung. Auf dem Marktplatz gab es auch einige Imbissstände und Restaurants, viele hergestellt aus Bambusrohr und Bambusgeflecht, die Dacheindeckung bestand zumeist aus getrockneten Blättern der Bäume, oder aus einem wie Ried aussehenden Gras. Verkauft wurde sehr viel Obst. Ananas, Mangos, Orangen, Bananen und alles das, was man für ein einfaches Leben braucht. Je nach Jahreszeit kosten ein Kilogramm Bananen oder Orangen 20-30 Cent, umgerechnet 10 bis 20 Bhat.

Nach einer kurzen Besichtigung des Marktes begab ich mich in das kleine Büro der Forstverwaltung  Ich kam sofort mit einem der Forstbeamten der gut Englisch sprach ins Gespräch. Sein Name war Thongbai, er war ca. 35 Jahre alt, Staatsbeamter und kam aus Bangkok. Hier in Pa La U unterrichtete und beaufsichtigt er im Abstand von 14 Tagen die ansässigen Bauern. In was, erzähle ich später genauer. Zunächst einmal unterhielten wir uns über die in diesem Gebiet vor einigen Jahren noch zahlreich lebenden Ährenträgerpfaue und Argusfasanen.

Aton, ein mittlerweile berenteter Staatsangestellter, beteiligte sich auch rege an der Unterhaltung. Er berichtete, dass noch vor ca. 30 Jahren das ganze Gebiet, das aus sanften Hügeln und einem sehr schönen Flusslauf bestand,  mit Dschungel bedeckt  und die Fauna und Flora noch intakt gewesen sei. Dort  wären sehr viele Ährenträgerpfaue, Argusfasane und andere Hühnervögel beheimatet gewesen. Von diesen konnte ich während meines Aufenthaltes nichts mehr finden, sie waren alle durch Bejagung und illegalen Landraub verschwunden, oder über die nahe Grenze nach Myanmar abgewandert.

Thongbai berichtete mir, dass er sich um die hier vorkommenden Elefanten kümmere.

Man hatte seitens der Regierung und auf Drängen des Königs die Elefanten streng unter Schutz gestellt. Die Elefanten versuchten nachts immer wieder auf ihren alten Wanderwegen das Flusstal zu überqueren und verwüsteten dabei oft aus Wut darüber, was die Menschen hier mit ihrem Land angestellt hatten, die Ernte der Bauern. Der Ältere, Aton, erzählte etwas ausführlicher, dass die Elefanten abends ab 22 h kommen, in die Felder eindringen und mit den Ananas Fußball spielen. Dabei reißen sie sie mit dem Rüssel aus und treten sie weg. In extremen Fällen gehen sie hin und packen mit ihrem Rüssel die Stützen der Bambushütten und schütteln diese mal kräftig durch, bringen dabei manche zum Einsturz. Zum Glück aber sei noch niemand selber zu Schaden gekommen. Es sei bestimmt die Rache dafür, dass man in der Vergangenheit so viele Elefanten getötet hätte.

Zwischenzeitlich setzte ein starkes Gewitter ein, die Regenmassen schienen kein Ende zu nehmen und das Wasser beherrschte bald den Markt. Die Händler deponierten einige Bananenstauden unter der Terrasse der Forstverwaltung, was unserer Unterhaltung jedoch keinen Abbruch tat.

Thongbai aus Bangkok schilderte mir dann seine Arbeit. Sie hätten hier im Pa la U die Bauern dazu gebracht, keine Elefanten mehr zu töten. Alle 200-300 m hätten sie Sicherheitsposten aufgestellt, die unter einem Rieddach Wache schieben. Ein Posten bestehe aus mehreren Personen, die sich nächteweise ablösen. Entlang einer bestimmten Grenze hätten sie so genannte Stolperdrähte, 3 Stück an der Zahl, gespannt, die Sirenen und Hupen auslösen. Sollte das die Elefanten nicht abschrecken, sei ein weiterer 4. Draht gespannt, der an ein Weidezaungerät mit ca. 8000 V Ausgangsspannung und kleiner Stromstärke angeschlossen sei ( bei uns auch unter dem Namen Hütebub bekannt . Wir Züchter setzen es zur Fuchs und Marderabwehr ein ). Sollte auch das nicht die Elefanten abhalten, so seien die Bauern mit Steinschleudern ( bei uns im Rheinland nennen wir sie Flitsch ) bewaffnet, um mit ihnen dann Böller auf die Elefanten zu schießen. Normalerweise hielte der Elektrozaun die Elefanten ab, wenn aber der Big Boss, ein mächtiger Elefantenbulle mit der Herde wandere, reiße er alle Schutzmaßnahmen nieder, selbst die Böller beeindrucken ihn oft wenig. Das hörte sich für mich alles sehr abenteuerlich an, so wie der Kampf zwischen David und Goliath. So richtig glauben konnte ich das alles nicht. 

Mittlerweile war es 21.30 abends. Die Marktstände waren so wie der Regen es zuließ abgebaut  und die Menschen bis auf einige wenige nach Hause gegangen.

Für mich war es nun auch Zeit ins Bett zu gehen. Ich verabschiedete mich und machte mich auf den kurzen Weg zu meiner Unterkunft.

Nach der langen Anfahrt, die ich hinter mir hatte, schlief ich auch sofort ein. In der Nacht, es war gegen 23.30 Uhr, wurde ich dann durch einen Höllenlärm aus dem Schlaf gerissen, Menschen grölten und Feuerwerkskörper explodierten. Zunächst dachte ich: eine schöne Begrüßung, doch dann fielen mir die Elefanten und das vergangene Gespräch wieder ein. Nach einer viertel Stunde war wieder Ruhe und ich schlief weiter.

Am nächsten Morgen machte ich mich erneut auf den Weg zum Forstbüro.Ich hatte mich zuvor mit einem jungen Mitarbeiter, sein Vater gab ihn den Namen Bird=Vogel verabredet. Er wollte mir einen Wasserfall an der Grenze zu Myanmar und den Dschungel zeigen.

Am Forstbüro erzählte man mir, dass in der Nacht die Elefanten den Marktstand besucht hätten. Sie hatten die Linien durchbrochen und sich an den Bananenstauden, die unter der Terrasse verstaut waren, gütig getan. Deshalb auch der Lärm in der Nacht. An den Fußspuren im durchnässten Boden konnte man ihren Weg verfolgen. Bis auf die fehlenden Bananen und einigen zurecht gerückten Stühlen war jedoch kein weiterer Schaden festzustellen.

Thongbai aus Bangkok, der auch zugegen, war,  lud mich ein, am Abend einen der Wachposten mit ihm zu besichtigen.

Mit Bird machte ich mich also auf den Weg zum Wasserfall. Als wir das Tal, das ungefähr ein Breite von 12 km aufwies durchquerten, konnte ich sehen, was die Bevölkerung damit angestellt hatte. Ich verstand die Elefanten und wünschte ihnen innerlich sehr viel Glück bei ihrem Kampf gegen die Menschen, zumal viele Gebiete einfach nur brach lagen und abgeholzt waren.

Am Ende des Tales begannen die Berge und der Dschungel und in ihm der Pa La U Wasserfall. Von weitem hörte man schon die Gibons und viele Vögel rufen. Hier schien die Welt wieder in Ordnung. Jedoch von den Pfauen und Fasanen fehlte leider jede Spur. Vielleicht leben sie nun in Myanmar als Flüchtlinge, so wie die Karen, eine Volksgruppe aus Myanmar umgekehrt in Thailand.

Nachdem wir den Wasserfall und einen kleinen Teil des Dschungels inspiziert hatten, in dem ich auch einige Schlangen, unter anderem eine 4 – 5 m lange Python sah, kehrten wir ins Dorf zurück. Zur Python muss ich noch hinzufügen, dass ich noch nie zuvor eine Schlange berührt habe. Aber da ich wusste, dass es sich um eine Würgeschlange handelte und ich nicht alleine war, legte ich mal eben so zart meine Hand auf das hintere Ende. Mit einem lauten Fauchen schnellte ihr Kopf zum Schwanzende in meine Richtung. Ich riss meine Hand und dann ganzen Körper zurück, puh, war die schnell. Später in Chiang Mai habe ich mir dann ein Schlangenbuch gekauft. Sollte man einmal gebissen werden, so kann man dann doch vielleicht die Art bestimmen. Zumal auch eine Kobra etwas später meine Wege kreuzte.

Von einem Besuch tiefer und höher in den Dschungel riet man uns ab. Noch immer finden hier und da Kämpfe zwischen der Drogenmafia und der thailändischen Armee statt. Später einmal werde ich das Gebiet von Burma aus betrachten, denn es gibt noch einige größere Wildbestände in einem weiten Umkreis dort zu sehen.

Mit Einbruch der Dämmerung suchte ich dann einen der Wachpostenstände auf. Dort saßen etwa 5 Thais bis an die Zähne mit ihren Schleudern und Böllern bewaffnet an einem Lagerfeuer, und teilten sich eine Flasche Bier,  bestimmt, um sich Mut anzutrinken. Einer von ihnen zeigte mir etwas später die Schutzeinrichtungen aus Signal- und Stromdrähten. 60 m entfernt hatte die Regierung einen riesigen Badeteich, ca. 150 m X 50 m groß, für die Elefanten errichtet, sicherlich als Ersatz für den jetzt nicht mehr erreichbaren Fluss.

Mit etwas Englisch, ein bisschen Thai und mit Händen und Füßen verständigten wir uns. So erfuhr ich, dass die Elefanten fast allabendlich so gegen 21.30 h hierher zum Baden kommen würden.

Wir setzten uns einige Zeit ans Ufer, ich jedoch hatte ein mulmiges Gefühl im Bauch.

Sollte ich nun doch noch einen wilden Elefanten, der nicht in einem der dutzenden Elefantencamps  lebt, zu sichten bekommen? Wenn ja, sehr schön! Wenn nicht, egal. Der Tag war auch so schon aufregend genug.

Mit Zunahme der Dunkelheit gingen wir zum Posten zurück. Hier erzählte man mir noch einiges über die Elefanten.

Auch Thongbai war zwischenzeitlich eingetroffen. So konnte ich mitverfolgen, wie er die Bauern unterrichtete, die ja ab den Abendstunden Wachposten und stolz auf ihre nun beginnende neue Aufgabe waren.

Gegen 23 h verließ ich auf meiner Honda Dream, abermals mit einem etwas mulmigen Gefühl, den Posten und machte mich über holprige Feldwege zurück zu meiner 3 km entfernten Unterkunft.

Ich hatte mich noch nicht richtig auf meinem Nachtlager zugedeckt, da wurde ich wieder durch den Lärm der Böller und das Gebrüll der Dorfbewohner aufgeschreckt. Ich ging schnell, meine Hüften nur mit einem Handtuch bekleidet, hinaus auf die Terrasse. Hier konnte ich das Trompeten der Elefanten deutlich hören. Im Schein einer Taschenlampe, die von der Straße aus schien, konnte ich ihn sehen: meinen ersten wild lebenden Elefanten. Wenn auch nur kurz und aus der Ferne, es war  ein  schönes Gefühl. An diesem Abend verschwanden die Elefanten so schnell wieder, wie sie gekommen waren. Vorbei an den Zäunen waren sie über die Hauptstraße ins Dorf marschiert.

 

Am nächsten Morgen, nachdem ich mich von meinen neuen Freunden verabschiedet hatte, machte ich mich wieder auf den Rückweg nach Hua Hi.

In Gedanken war ich immer noch bei den vergangenen Tagen. Plötzlich, nach ca. 8 km, ich bog gerade mit meiner Honda Dream um die Kurve, stand ein riesiger Elefant mitten auf der Straße. 

Da habe ich erstmal eine Vollbremsung hingelegt, den ersten Gang gesucht, eine 180° Wendung gemacht, Luft geholt und meine Kamera hervorgeholt. Nach 2 Minuten war der Spuk vorbei und er verschwand lautlos im Dschungel. Ich konnte sogar ein Bild schießen und 20 Sekunden Video unter Zittern aufnehmen.

Zwei, mir eine viertel Stunde zuvor freundlich winkende und mit der Lichthupe blinkende Pickupfahrer hatte ich nicht Ernst genommen, da sich ja auf der Strecke erst mal nichts tat. Ich dachte noch, och, sind die hier freundlich!!

Diesen Elefanten konnte man nicht mit den in Gefangenschaft gehaltenen vergleichen. Sein Körper wohl genährt und von großer Gestalt, so hatte man sie mir zuvor auch beschrieben. Es war ein schöner Ersatz für die nicht mehr angetroffenen Pfaue.

Den Rest des Weges nach Hua Hin legte ich unter doppelter Vorsicht zurück. Nachdem ich die Honda Dream zurückgegeben hatte, machte ich mich auf den Weg zur Busstation . Von hier aus brachte mich, nachdem ich eine halbe Stunde gewartet hatte, ein Bus zum Preis von 150 Bhat = 3 € weiter Richtung Süden, nach Prachup Khiri Khan, ca.100 km von Hua Hin entfernt,

In diesem Ort, der touristisch noch nicht so erschlossen ist, übernachtete ich in einem der wenigen Hotels für 800 Bhat = 12 € . Allerdings ohne Frühstück, das in vielen Hotels Thailands nicht angeboten wird, oder extra bestellt und bezahlt werden muss. In diesem Hotel hatte ich das Glück, ein Motorrad direkt mieten zu können. Am nächsten Morgen gegen 6 Uhr machte ich mich auf den Weg in den 70 km entfernten Kuri Buri National Park.

Bei der Parkverwaltung gab man mir bereitwillig Auskunft über den in diesem Nationalpark lebenden Tierbestand , der übrigens an den zuvor besuchten heranreicht.

Um einige zu nennen: Jede Menge Vögel, darunter einige Arten an Hornvögel, Fasane, Kammhühner, Leoparden, Tiger, Gauer und Elefanten.

Hier bat man mir eine geführte Fahrt in den Park zu einer Elefantentränke zum Preis von

1000 Bhat, ca. 20 € an. Es war ein stolzer Preis. Noch nie hatte ich, um in einem National Park etwas zu sehen, so viel bezahlt. Doch ich nahm das Angebot an. Wer weiß, ob ich später den Weg hierhin noch einmal einschlagen werde, ging mir durch den Kopf.

Mittlerweile hatten sich noch einige Andere hinzu gesellt, wodurch sich der Preis für den Wagen verringerte. In einem Restaurant wartete wir bis 15 h auf den Pickup, Wir fuhren durch den Dschungel, der die ersten 5 km aus niedrigen Bäumen bestand. Der Grund hierfür war, dass Staat und König dem illegalen Landraub einen Riegel vorgeschoben hatten. Die Bauern mussten das Land verlassen, den Wald wieder anpflanzen und den Elefanten und anderem Getier zurückgeben. Ein freudiger Anblick, zumal ich dann auch noch 2 Elefanten in dieser für sie neuen, alten Heimat zu sichten bekam.

Nach weiteren 3 km erreichten wir dann einen sanften Hügel. Hier fand sich ein kleines Gebäude und einige gepflegte saubere kleine Guestunterkünfte, nicht weit an einem für die Elefanten angelegten Teich. Hier bewachten 3 Forstbeamte die Flora und Fauna. Einer zeigte uns etwas weiter entfernt auf einer Waldlichtung eine kleine Herde Wildrinder ( Gauer ). Es waren ca.15 Stck. mit tiefschwarzen, muskulösen Körpern, die Beine wie mit weißen Strümpfen bekleidet, die wir gut aus 350 m Entfernung mit eigens hierfür mitgenommenen Ferngläsern beobachten konnten.

Etwas später konnte ich auch noch das Krähen einiger wilder Kammhähne hören, die hier abseits der Dörfer bestimmt noch artenrein sind. Pfaue hörte ich keine. Gesichtet hatte man auch nie welche, dafür aber Fasane, und zwar eine Art, die hier normalerweise nicht leben sollte. Sie sind sicher einer der Gründe, den Ort später noch einmal aufzusuchen und in einem der Guesthäuser zu wohnen. Um 19 Uhr brachte uns der Pickup zurück.

Mit schönen Erinnerungen legte ich den Rest der Strecke auf der Honda zurück nach Prachup Khiri Khan.. Am darauf folgenden Tag besuchte ich noch ein Wat, das einen kleinen Zoo beherbergt und den etwas abgelegenen, doch schönen Strand.

Über Bangkok trat ich einen Tag später die Heimreise nach Chiang Mai an.

Für solch eine Reise muß man ab Chiang Mai 7 Tage einkalkulieren und mit Kosten von ca. 130 € pro Person rechnen.