Status der grünen Pfaue in Süd-Laos

Stand: März 2009

Die einzigen Informationen neueren Datums, die ich über das Vorhandensein der grünen Pfaue

speziell in Süd-Laos besitze oder gefunden habe, stammen aus dem Internet. Sie waren aber im  März 2009 auch schon über 10 Jahre alt. Von einem amerikanischen Pfauenliebhaber habe ich Informationen, wonach es auf dem Boleven Plateau, das einen ungefähren Durchmesser von 100 km hat und auf einer Höhe von 900 bis über 1400 über NN liegt, auch Pfaue geben soll.

Nach dessen Informationen solle dort eine Imperator Spezies beheimatet sein, die sich doch sehr von der bekannten  Imperator Spezies durch ein mehr goldfarbenes Brustgefieder und  Handschwingen die im blauen und grünen Bereich leuchtender sind, unterscheiden.

Ich habe das Plateau mit dem Motorrad durchquert und einen Großteil der Randbezirke mit dem örtlichen Bus erkundet, jedoch konnte man sich hier nur noch an Zeiten des Vorkommens erinnern, die ca..10 Jahre zurückliegen. Danach erübrigte sich dann die Frage nach der Farbe schon fast, da zwar 90% der Bevölkerung Pfaue kennen, aber den Unterschied zwischen einem indischem - und  einem laotischen Pfau nicht sehen.

Ich hörte von einem Vorkommen der Pfaue ca. 100 km westlich von Attapeu, dieses werde ich in ein bis zwei Jahren näher erkunden, wenn Kambodscha und Laos auf meinem Terminkalender stehen.

Ebenso hörte ich von einem Pfauenbestand östlich von Attapeu, Richtung Vietnam .

Über ein Vorkommen nahe des Emerad Dreiecks, an der Grenze zu Thailand und Kambodscha, kann ich auch erst später etwas berichten, da dieser Ort, so wie der an der Grenze zu Vietnam, nicht so einfach zu erreichen war und ist .

Ein gesichertes Vorhandensein gibt es oberhalb von Pakxe im Phou Xiang Thong Nationalpark an einigen gewissen Stellen, dort konnte ich einiges über das Vorkommen erfahren. Aber wie gesagt verlasse ich mich nur hundert Prozentig auf das, was ich selber an Pfauen sehe und höre.

Die Situation in Laos ist weitaus schwieriger als ich zuvor gedacht habe. Die Verkehrswege sind bis auf einige Ausnahmen nicht so ausgebaut wie in Thailand und das Schlimmste kommt noch hinzu, in Laos gelten Pfaue als jagbares Wild .Überall hörte ich Soop Soop alleu alleu, klein geschnitten schmecken sie vorzüglich. Es bleibt zu hoffen, dass mein nächster Besuch von mehr Erfolg gekrönt sein wird.

Siehe hierzu auch meinen Reisebericht Laos März 2009.